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Botox bei Migräne

Migräne kann den Alltag stark einschränken. Wenn Anfälle häufig auftreten, reichen Medikamente für den akuten Anfall oft nicht aus. Dann kommt eine vorbeugende Behandlung infrage. Eine Möglichkeit dafür ist Botox.

Migräne wird häufig durch eine erhöhte Muskelanspannung im Nacken und im Kopfbereich mit ausgelöst. Mit Botox lässt sich diese übermäßige Anspannung gezielt verringern. Wenn die Muskeln weniger angespannt sind, treten die Anfälle in der Regel seltener und weniger stark auf.

In meiner Ordination behandle ich viele Patient:innen mit Migräne auf diese Weise. Viele sprechen gut darauf an.

Wie Botox bei Migräne wirkt

Botox entspannt gezielt einzelne Muskeln. Bei der Migränebehandlung nutzt man genau das:
Die behandelten Muskeln am Kopf und im Nacken werden weniger angespannt, wodurch ein wichtiger Auslöser für die Anfälle abnimmt. Wichtig ist, dass Botox zur Vorbeugung dient. Es wirkt nicht gegen einen akuten Anfall, sondern soll dafür sorgen, dass Anfälle seltener werden.

Wie die Behandlung abläuft

Es werden kleine Mengen an definierten Punkten gesetzt, insgesamt etwa 30 bis 40 Punkte an Kopf und Nacken. Die Lage der Punkte folgt einem festen Schema, das sich in internationalen Studien bewährt hat. Eine Behandlung ist alle drei Monate möglich.
Form

Ablauf in meiner Ordination

Vor der ersten Behandlung nehmen wir uns Zeit für ein ausführliches Gespräch. Wie oft treten Ihre Anfälle auf, wie stark sind sie, wie lange dauern sie, und was haben Sie bisher versucht?
Es hilft, wenn Sie Vorbefunde und eine Liste Ihrer Medikamente mitbringen. Auf dieser Grundlage entscheiden wir gemeinsam, ob Botox für Sie sinnvoll ist. Da es sich um eine vorbeugende Behandlung handelt, zeigt sich der Nutzen über mehrere Sitzungen.

Häufige Fragen

Botox entspannt die behandelten Muskeln am Kopf und im Nacken. Da eine erhöhte Muskelanspannung ein häufiger Migräneauslöser ist, nehmen die Anfälle dadurch oft ab, sowohl in der Häufigkeit als auch in der Stärke.
Es werden feine Injektionen gesetzt. Die meisten Menschen empfinden das als gut auszuhalten. Ein kurzer Piks an den einzelnen Punkten ist möglich.
Botox wirkt vorbeugend, nicht gegen den akuten Anfall. Der Effekt setzt nicht sofort ein und lässt nach einiger Zeit wieder nach. Deshalb ist eine Behandlung alle drei Monate möglich.
Wie bei jeder Injektion kann es an den Einstichstellen zu leichten Reaktionen kommen. Weitere mögliche Nebenwirkungen bespreche ich vor der Behandlung ausführlich mit Ihnen und kläre Sie umfassend auf.
Botox kommt vor allem bei häufiger Migräne infrage, wenn andere Ansätze nicht ausreichen. Ob es in Ihrem Fall passt, entscheiden wir nach dem Erstgespräch. In bestimmten Situationen, etwa in der Schwangerschaft, ist die Behandlung nicht geeignet. Solche Punkte klären wir vorab.
Häufig ja. Botox schließt andere Maßnahmen nicht aus. Auch Biofeedback und Akupunktur können bei Kopfschmerzen und Migräne ergänzend sinnvoll sein. Was für Sie stimmig ist, planen wir gemeinsam.
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Dr Kieslinger am telefon

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Sie haben häufig Migräne und möchten wissen, ob Botox für Sie infrage kommt? Das klären wir in einem persönlichen Erstgespräch.