Botox bei Migräne
Migräne kann den Alltag stark einschränken. Wenn Anfälle häufig auftreten, reichen Medikamente für den akuten Anfall oft nicht aus. Dann kommt eine vorbeugende Behandlung infrage. Eine Möglichkeit dafür ist Botox.
Migräne wird häufig durch eine erhöhte Muskelanspannung im Nacken und im Kopfbereich mit ausgelöst. Mit Botox lässt sich diese übermäßige Anspannung gezielt verringern. Wenn die Muskeln weniger angespannt sind, treten die Anfälle in der Regel seltener und weniger stark auf.
In meiner Ordination behandle ich viele Patient:innen mit Migräne auf diese Weise. Viele sprechen gut darauf an.
Wie Botox bei Migräne wirkt
Botox entspannt gezielt einzelne Muskeln. Bei der Migränebehandlung nutzt man genau das:
Die behandelten Muskeln am Kopf und im Nacken werden weniger angespannt, wodurch ein wichtiger Auslöser für die Anfälle abnimmt. Wichtig ist, dass Botox zur Vorbeugung dient. Es wirkt nicht gegen einen akuten Anfall, sondern soll dafür sorgen, dass Anfälle seltener werden.
Wie die Behandlung abläuft
Ablauf in meiner Ordination
Vor der ersten Behandlung nehmen wir uns Zeit für ein ausführliches Gespräch. Wie oft treten Ihre Anfälle auf, wie stark sind sie, wie lange dauern sie, und was haben Sie bisher versucht?
Es hilft, wenn Sie Vorbefunde und eine Liste Ihrer Medikamente mitbringen. Auf dieser Grundlage entscheiden wir gemeinsam, ob Botox für Sie sinnvoll ist. Da es sich um eine vorbeugende Behandlung handelt, zeigt sich der Nutzen über mehrere Sitzungen.
Häufige Fragen
Wie genau hilft Botox gegen Migräne?
Ist die Behandlung schmerzhaft?
Wie schnell und wie lange wirkt es?
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Für wen ist die Behandlung geeignet?
Kann ich Botox mit anderen Migränetherapien kombinieren?