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Hochtontherapie

Die Hochtontherapie ist eine spezielle Form der Elektrotherapie. Ich setze sie vor allem bei Polyneuropathien ein, also bei Erkrankungen der peripheren Nerven. Dabei werden die Nerven mit einem leichten Strom stimuliert, dem sogenannten Hochtonstrom. Ziel ist, die Nerven wieder anzuregen, wenn sie durch die Neuropathie schlechter arbeiten.

Die Hochtontherapie ist ein etabliertes Verfahren, das auch in Reha-Zentren angewendet wird.

Was ist eine Polyneuropathie?

Bei einer Polyneuropathie sind mehrere periphere Nerven geschädigt, also Nerven außerhalb von Gehirn und Rückenmark. Betroffen sind häufig die Füße und Beine.

Typische Beschwerden sind Kribbeln, Taubheitsgefühle, Brennen oder Schmerzen, oft auch eine geschwächte Muskulatur. Die Ursachen sind vielfältig. Wichtig ist, zuerst die Ursache abzuklären. Genau das machen wir vor jeder Behandlung.

Form

Wie die Hochtontherapie wirkt

Über Elektroden auf der Haut wird der Hochtonstrom abgegeben. Er soll die geschwächten Nerven stimulieren und ihre Aktivität unterstützen. Die Behandlung ist nicht invasiv, es werden also keine Nadeln gesetzt und nichts geschnitten.

Wobei ich die Hochtontherapie einsetze

Ablauf in meiner Ordination

Am Anfang steht ein Erstgespräch mit Anamnese, in dem wir Ihre Beschwerden und deren Ursache klären.
Danach behandeln wir in der Regel einmal wöchentlich für etwa eine halbe Stunde, über mehrere Wochen. Wie viele Sitzungen sinnvoll sind, hängt vom Befund ab und besprechen wir individuell.

Häufige Fragen

Eine Schädigung mehrerer peripherer Nerven. Sie äußert sich oft durch Kribbeln, Taubheit, Brennen oder Schmerzen, meist zuerst an Füßen und Beinen. Die Ursachen sind unterschiedlich und sollten vor einer Behandlung abgeklärt werden.
Die Hochtontherapie arbeitet mit leichtem Strom über Elektroden auf der Haut. Die meisten Menschen empfinden das als gut verträglich. Sie spüren in der Regel ein leichtes Kribbeln.
Das hängt vom Befund ab. Üblich sind mehrere Sitzungen über einige Wochen, meist einmal wöchentlich. Den genauen Plan legen wir gemeinsam fest.
Das Verfahren gilt als schonend. Gelegentlich kann die Haut an den Elektroden leicht gereizt sein. Wenn während der Behandlung etwas unangenehm ist, passen wir die Einstellung an.
Bei bestimmten Vorerkrankungen ist bei Elektrotherapie Vorsicht geboten, etwa bei einem Herzschrittmacher oder in der Schwangerschaft. Bitte sprechen Sie solche Punkte im Erstgespräch an, dann klären wir gemeinsam, ob die Therapie für Sie passt.
Beide sind Formen der Elektrotherapie, arbeiten aber unterschiedlich. Die Hochtontherapie setze ich vor allem bei Polyneuropathie ein, die TENS-Therapie eher bei chronischen Schmerzen und bestimmten Lähmungserscheinungen. Was für Sie sinnvoll ist, entscheiden wir nach der Untersuchung.
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Dr Kieslinger am telefon

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Sie leiden unter einer Polyneuropathie oder unruhigen Beinen? Im Erstgespräch klären wir, ob die Hochtontherapie für Sie sinnvoll ist.