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TENS-Therapie

TENS steht für transkutane elektrische Nervenstimulation. Über Elektroden auf der Haut werden Nerven mit sanften elektrischen Impulsen gezielt angeregt.
Ich setze das Verfahren vor allem bei chronischen Schmerzen und bei bestimmten Lähmungserscheinungen ein.

Wie die TENS-Therapie wirkt

Bei chronischen Schmerzen kann die elektrische Stimulation die Schmerzweiterleitung und die Schmerzverarbeitung beeinflussen. Viele Betroffene empfinden die Behandlung als spürbare Erleichterung.

Bei Lähmungen liegt der Zweck woanders. Wenn ein Nerv geschädigt ist, bekommen die zugehörigen Muskeln zu wenig Signale vom Gehirn und bilden sich zurück. Ein Beispiel ist die Peroneusparese, bei der der Vorfuß nach unten hängt. Hier stimulieren wir die Muskeln gezielt, um sie zu aktivieren und zu trainieren.

Die Behandlung ist nicht invasiv. Es werden keine Nadeln gesetzt.

Wie die Behandlung abläuft

CIRCLE

Ablauf in meiner Ordination

Nach einem Erstgespräch, in dem wir Ihre Beschwerden einordnen, behandeln wir in der Regel ein- bis zweimal wöchentlich, über mehrere Wochen. Die Intensität wird für Sie angenehm eingestellt. Den genauen Ablauf stimmen wir auf Ihre Beschwerden ab.

Häufige Fragen

TENS steht für transkutane elektrische Nervenstimulation. Transkutan heißt „durch die Haut“. Über Elektroden auf der Haut werden Nerven mit leichten Stromimpulsen angeregt.
Meist ein leichtes Kribbeln oder Ziehen. Die Stärke wird so eingestellt, dass es für Sie angenehm bleibt. Wenn es zu intensiv wird, regeln wir nach.
Üblich sind ein bis zwei Sitzungen pro Woche über mehrere Wochen. Wie lange die Behandlung insgesamt sinnvoll ist, hängt von Ihren Beschwerden und dem Verlauf ab.

Das Verfahren gilt als schonend. Gelegentlich kann die Haut an den Elektroden leicht gereizt sein. Bei bestimmten Vorerkrankungen ist Vorsicht geboten, etwa bei einem Herzschrittmacher oder in der Schwangerschaft. Bitte sprechen Sie das im Erstgespräch an.

Beide arbeiten mit Strom über die Haut. Die TENS-Therapie nutze ich vor allem bei chronischen Schmerzen und zur Muskelaktivierung bei Lähmungen. Die Hochtontherapie setze ich eher bei Polyneuropathie ein. Was für Sie passt, entscheiden wir nach der Untersuchung.
In vielen Fällen ja. TENS ergänzt eine bestehende Schmerzbehandlung und ersetzt sie nicht zwangsläufig. Das besprechen wir individuell.
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Dr Kieslinger am telefon

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Sie haben chronische Schmerzen oder eine Lähmung, die Sie im Alltag einschränkt? Im Erstgespräch klären wir, ob die TENS-Therapie helfen kann.