TENS-Therapie
TENS steht für transkutane elektrische Nervenstimulation. Über Elektroden auf der Haut werden Nerven mit sanften elektrischen Impulsen gezielt angeregt.
Ich setze das Verfahren vor allem bei chronischen Schmerzen und bei bestimmten Lähmungserscheinungen ein.
Wie die TENS-Therapie wirkt
Bei chronischen Schmerzen kann die elektrische Stimulation die Schmerzweiterleitung und die Schmerzverarbeitung beeinflussen. Viele Betroffene empfinden die Behandlung als spürbare Erleichterung.
Bei Lähmungen liegt der Zweck woanders. Wenn ein Nerv geschädigt ist, bekommen die zugehörigen Muskeln zu wenig Signale vom Gehirn und bilden sich zurück. Ein Beispiel ist die Peroneusparese, bei der der Vorfuß nach unten hängt. Hier stimulieren wir die Muskeln gezielt, um sie zu aktivieren und zu trainieren.
Die Behandlung ist nicht invasiv. Es werden keine Nadeln gesetzt.
Wie die Behandlung abläuft
- bei chronischen Schmerzen, zum Beispiel chronischen Kreuzschmerzen
- bei bestimmten Lähmungserscheinungen, zum Beispiel einer Peroneusparese
Ablauf in meiner Ordination
Nach einem Erstgespräch, in dem wir Ihre Beschwerden einordnen, behandeln wir in der Regel ein- bis zweimal wöchentlich, über mehrere Wochen. Die Intensität wird für Sie angenehm eingestellt. Den genauen Ablauf stimmen wir auf Ihre Beschwerden ab.
Häufige Fragen
Was bedeutet TENS?
Was spüre ich während der Behandlung?
Wie oft und wie lange wird behandelt?
Hat die TENS-Therapie Nebenwirkungen?
Das Verfahren gilt als schonend. Gelegentlich kann die Haut an den Elektroden leicht gereizt sein. Bei bestimmten Vorerkrankungen ist Vorsicht geboten, etwa bei einem Herzschrittmacher oder in der Schwangerschaft. Bitte sprechen Sie das im Erstgespräch an.
Was ist der Unterschied zur Hochtontherapie?
Kann ich TENS zusätzlich zu Medikamenten nutzen?